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Kanada: Einwanderung, Aufenthaltsgenehmigung
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Autor:  .Q. [ Do Aug 06, 2009 2:23 am ]
Betreff des Beitrags:  Kanada: Einwanderung, Aufenthaltsgenehmigung

Vorausschicken will & muss ich, dass ich weder Einwanderungsexperte noch Angehöriger der kanadischen Botschaft bin! Also alles was ich hier schreibe ist nur meine persönliche Meinung die auf langjähriger Erfahrung als "Weltenbummler" beruht.
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Short-Link zu diesem Artikel: http://tinyurl.com/nb62sj
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Im Unterschied zu den USA ist Kanada immer noch eher ein Einwanderungsland und auch dramatisch "Europäischer" als die USA. Die Amerikaner tendieren dazu nur in "schwarz-weiss" zu denken:
"Es gibt ein Problem mit illegalen Einwanderern aus Mexiko etc. - also sind Einwanderer etwas "böses" also sind ALLE Einwanderer etwas das man ablehnen muss."
Zwischen Einwanderern aus Europa die meistens Geld und Bildung und oft Top-Befähigungen mitbringen und Einwanderern aus Mexiko die meist eher für Sklavenlöhne Jobs verrichten die eh kein Ami machen wollen würde, - diese Unterscheidung schaffen die USA einfach nicht.

Bei den kanadischen Botschaften ist ein Katalog an "desired skills" erhältlich. Da stehen nicht nur Atomphysiker drinnen sondern durchaus auch LKW-Fahrer.
Bringt man gute Englischkenntnisse UND eine dieser Skills mit, wird man nicht per Haftbefehl gesucht oder heisst irgendwie O.B.L. (etc.) hat man schon mal sehr gute Karten ganz einfach, auch ohne ein Haus wie dieses gewonnen zu haben, nach Kanada auswandern zu können.

Noch ein Unterschied zwischen den USA und Kanada:
Die US Botschaften hatten zumindest bis Obama den ausdrücklichen Auftrag möglichst viele Auswanderungswillige schon in deren Heimatländern zu entmutigen. (Um die Last vor Ort auf die INS zu reduzieren).
Zudem unterstehen US-Konsulate und die INS unterschiedlichen Ministerien in den USA, die sich gegenseitig nicht leiden können, und wenn die einen "Ja" sagen, versuchen die Anderen das Gegenteil zu erreichen. Immer irgendwie zu Lasten des Auswanderungswilligen. Dass dabei ein gewisser Herr V. bei einem großen US-Konsulat in Österreich den schlechtesten denkbaren Ruf hat, vernessert die Situation auch nicht gerade. (Ich kenne niemanden der den Typen leiden kann.)

Die Kanadischen Botschaften haben hingegen den Auftrag nach klaren Selektionskriterien das Beste für Kanada zu erreichen. Und wenn das die Erteilung eines Visums für einen Bewerber mit "gesuchten Fähigkeiten" (desired skills) ist, dann wird derjenige auch das Visum bekommen.

Grundsätzlich hat man aber - und hier kommen wir auf dieses Objekt zu sprechen - fast nirgends auf der Welt ein Problem mit offenen Armen empfangen zu werden wenn man "Geld satt" ins Land bringt.
Nicht vergessen! Der Gewinner dieses Hauses hat den gleichen offiziellen Stand wie wenn er das Objekt für 1.700.000,- C$ "cash" und lastenfrei gekauft hätte!
Vom Status her bringt also der Gewinner dieses Objektes, 1,7 Mio C$ ins Land bzw wäre dies was in Nordamerika als "Net-Worth" einer Person bezeichnet wird.
Das sind SEHR gute Karten die man da hat!

Wie gesagt, ich weiss nicht, ob man deswegen gleich und ohne probleme ein Arbeitsvisum bekommen wird; Ein Daueraufenthaltsvisum sollte sich mal auf jeden Fall ausgehen.
Kann gut sein, dass man - ganz gleich welchen Beruf man hat oder ausüben will - sich zunächst einmal selbstständig (self employed) wird machen müssen, - aber das kann man im Grunde mit jedem Beruf und ist dann eben nicht "Angestellter" sondern "Subunternehmer".
Die Vorteile die man als Angestellter in Europa hat, (theoretische) soziale Absicherung, die sind in Nordamerika ohnehin weitgehend unbekannt.

Dort hat man für die eigene Pension zu sorgen (nun, so weit sind wir in der EU von der Problematik auch nicht mehr entfernt!) ebenso wie für die eigene Krankenversicherung bzw. Arbeitsunfähigkeitsversicherung etc.
Dafür kann man aber auch in aller Regel sämtliche Aufwendungen für diese Zwecke von der Steuer absetzen.

Kann gut sein, dass die Kanadier für die Erteilung eines Visums für "Selbstständige" einen speziell für die neue Firma gewidmeten Kapitalnachweis verlangen.
In den USA ist dies laut Gesetz "mindestens ein 6-stelliger Dollarbetrag" - also mind. US $ 100.000,-
Selbst wenn die Kanadier das ähnlich handhaben, - nicht vergessen: Dem Gewinner gehört ein lastenreies(!) Haus im Wert von 1.7 Millionen C$! Da ist es wirklich nicht schwierig von JEDER Bank ein Darlehen von 10% (= 170.000,- C$) zu bekommen. Das wären dann 100.000,- für die "Firma" und 70.000,- für die Anfangszeit, zum Leben und um die Raten bezahlen zu können.
Sehr komfortabel über locker 2-3 Jahre!

Nach diesen 2-3 Jahren wird man wissen ob man in Kanada bleiben will, ob die Firma läuft und dann wird es auch allenfalls weniger ein Problem sein, eine Arbeitsgenehmigung zu bekommen, wenn man etabliert ist und das nachweisen kann.
Schlimmsten falls, kann man das Haus wirklich jederzeit verkaufen!
Ein Preisschild von 750.000,- C$ dran und die Käufer werden auch in Krisenzeiten Schlange stehen!
Die 750.000,- C$ nehmen, den Rest vom 170.000,- C$ Kredit zurück bezahlen, und mit rund 600.000,- C$ in der Tasche, cash!, nach Europa zurück kehren!
Auch nicht schlecht! Oder?!

Jedenfalls werden wir den Gewinner, besonders in Hinblick auf seine persönliche Situation, gerne bei allen diesbezüglichen Schritten unterstützen, beraten oder in die "richtigen Hände" empfehlen.
Man braucht sich also diesbezüglich wirklich keine Sorgen machen, sondern sich einfach nur genug Lose holen um maximale Gewinnchancen zu haben!
(Bei 4 Losen sind das immerhin unschlagbare 1: 3.250 (!))

Ich hoffe hiermit alle diesbezüglichen Fragen beantwortet zu haben!

Q

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