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 Betreff des Beitrags: Soll ich mein Haus verlosen?
BeitragVerfasst: So Sep 13, 2009 5:03 pm 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Wir haben an diesem Wochenende eine Art "traurigen Rekord" aufgestellt: Die exakt eintausendste (!) Anfrage fĂĽr die Verlosung eines Objektes ist bei uns eingegangen.
Was ansich ein schöner Erfolg und eine Anerkennung unserer Arbeit wäre ist deswegen "traurig" weil wir einfach die überwiegende Mehrheit der Anfragen ablehnen mussten.
Dazu will ich heute ein Posting schreiben.

Natürlich werden wir auch weiterhin Anfragen einzeln und persönlich beantworten, uns die Zeit nehmen und die Mühe machen auch wenn dann die Leute nicht einmal den Anstand besitzen zu antworten oder sich gar zu bedanken. Stunden unserer Zeit zu investieren wird für selbstverständlich gehalten, die Frage wer uns diesen Aufwand der "Zuwendung" bezahlt, stellen sich viele einfach nicht. "Egal wer die Zeche bezahlt - hauptsache ich bins nicht!" scheint die Devise einer Gesellschaft zu sein die sich immer mehr nach dem jiddischen Witz entwickelt:
"Wenn man da gibt - so nemm! Wenn ma da nemmt - so schrei!"

Ein paar Idioten die sich eigentlich nur eine Bestätigung für irgend welche selbstgeschnitzte Sinnlospakete holen wollten (und am meisten unserer Zeit vergeudet haben) sind da ebenso die Ausnahme gewesen wie jene die auf die tolle Idee kommen 150.000 € cash auszuspielen und dafür 5.000 Lose á 50,- € verkaufen wollten. (Und dann baff erstaunt waren dass ich fragte: "Für welche Leistung wollen Sie sich 100.000 € Gewinn genau einstecken?"... Denn selbstverständlich ist auch diese Anfragende davon ausgegangen, dass unsere Arbeit nichts kosten darf!) .... aber all das waren doch eher die unrühmlichen Ausnahmen über die ich vielleicht mal ein Buch schreiben werde: Nicht als Unterhaltungsroman sondern als Studie über den menschlichen Geist - oder das was heutzutage als solcher durchzugehen scheint.

Die überwiegende Mehrheit war sehr nett, freundlich, höflich und ich habe nicht nur gerne viele Stunden in das Verfassen von behutsamen "Absagemails" gesteckt sondern davor viele Stunden des Nachdenkens wie und ob ich diesen Menschen nicht irgendwie helfen kann.
......... IRGENDWIE! ..........

Grundsätzlich muss einfach einmal angemerkt werden: Wenn "die Kacke am Dampfen" ist, also wenn man schon seine Raten an die Bank nicht mehr zahlen kann, oder die Frage wie man die nächste Stromrechnung bezahlen soll einen beherrschenden Platz in den eigenen Gedanken eingenommen hat, dann ist es definitiv zu spät eine Verlosung anzufangen!

Eine Verlosung benötigt (noch) einige Wochen an Zeit um geplant und eingerichtet zu werden, Texte müssen geschrieben, Bilder & Pläne bearbeitet werden, viele Fragen welche später Teilnehmer stellen werden müssen überlegt und beantwortet werden... das alles kostet Zeit und Mühe.

Noch mehr Zeit benötigt eine Verlosung um ausreichend Interessenten zu finden und nicht nur Zeit sondern - vor Allem! - Werbung! Werbung! und nochmals Werbung!!
Werbung die vorfinanziert werden muss - denn keine Zeitung, keine Online-Werbemöglichkeit lässt sich mit der Bezahlung der Rechnung auf "nach der Ziehung" vertrösten!

Wir hören dann oft: "Na und? Ein Makler verdient ja auch nur dann seine 6% wenn er erfolgreich war!" Schon, schon: Bloß kein Makler investiert in ein einzelnes Objekt rund 7.000 (sieben tausend!) Arbeitsstunden! Das ist in etwa das was wir pro Verlosung an Aufwand kalkulieren obwohl wir die meiste administrative Arbeit durch 2 jahre Programmiererei automatisieren konnten.
Und nachdem auch die Arbeitstage von unserem Team die 20 Stunden Schallmauer nicht überschreiten können, geht einfach nicht, ist die Menge an Verlosungen die wir starten können auf natürliche Weise limitiert. Also müssen wir uns die Sahnestückchen heraussuchen wo alles "passt"... aber das ist wieder ein anderes Thema.....

Unsere Kalkulation dabei ist ziemlich simpel:
1.) Der Grundpreis des Objektes muss realistisch sein. Das bedeutet, dass man durchaus einen Preis erzielen darf der derzeit am freien Markt nicht geboten wĂĽrde - aber er darf den Rahmen dessen was in den letzten Jahren ĂĽblich war auch nicht (oft auch noch dreist!) sprengen.
2.) Dazu kommen - je nach Land und ortsüblichen Situationen ca 10% an "Kaufnebenkosten" - inklusive jener die üblicher Weise von einem Käufer getragen werden müssten, denn jedes Objekt wird letztlich "lastenfrei" zu übergeben sein.
3.) der nächste Punkt betrifft die Werbung - und hier wird man auch (je nach Objekt) zwischen 5 und 10% des Gesamterlöses rechnen müssen.
4.) Der nächste Punkt wird gerne übersehen: Die "Zahlungsabwicklungskosten"
Selbst Banküberweisungen erzeugen ab einem bestimmten Volumen s.g. "Zeilengebühren" wobei die manuelle Administration dieser Zahlungen noch "vernachlässigt" werden kann (muss, um im Rahmen zu bleiben). Aber bei alternativen Zahlungsmethoden (uKash, Paysafecard, Kreditkarte etc. entstehen s.g. "Disagios" - d.h. die Bank welche die Abwicklung erledigt und die entsprechenden Verträge zur Verfügung stellt behält sich einen Teil der einlangenden Beträge sofort als "Gebühr" ein. Der "Loskäufer" hat so den Vorteil der bequemen Zahlungsweise - aber der Verloser hat dadurch den Nachteil, dass ca 10% weniger bei ihm ankommen als bezahlt wurde. Daran muss man einfach im Vorfeld denken!
5.) Last but not least unserer Verdienst den wir haben möchten dafür dass wir alle Tools entwickeln liessen, ....und unzählige Stunden mit zwischenzeitlich 6 Mitarbeitern in jede Verlosung investieren.

In Summe wird sich der Erlös also mit 35-40% des Grundbetrages errechnen .... vorausgesetzt man veranstaltet keine "normale Privatverlosung" wo noch einmal irgendwelche nationalen Glückspielsteuern vorab zur Zahlung fällig würden! (was viele dann einfach nicht tun, sich trotzdem die Spanne einrechnen - und auch so argumentieren - aber das Ganze in der Hoffnung sich einfach noch einmal ~ 15% an Extra-"Körberlgeld" einstecken zu können.

Der Lohn fĂĽr die ganze Plackerei?
Nun, ich denke, dass der Eigentümer eines Hauses das einen durchaus fairen Wert von 500.000 € auf die Waage bringt und diesen Betrag dann letztlich über die Verlosung erzielt mehr als ausreichend "belohnt" wird!
Vor allem wenn im derzeitigen, von Spekulanten und Schnäppchenjägern beherrschten Markt bestenfalls vielleicht die Hälfte davon zu bekommen wäre.
Macht einen "unechten" "Gewinn" von rund 250.000,- !
DafĂĽr lohnt es sich schon die Zeit, MĂĽhe aber auch Mittel einzusetzen um die Verlosung erfolgreich zu ende zu bringen - noch dazu wo man dann einen ziemlich fixen Termin weiss, wann der "Verkauf der HĂĽtte" abgeschlossen und erledigt sein wird!

Was nicht geht - zumindest wir spielen bei sowas nicht mit - ist, wenn sich ein Eigentümer denkt: "Zu den besten Zeiten hätte ich 300K bekommen, derzeit bekomme ich bestenfalls 150K ... na dann verlosen wir die Bude doch und setzen einen Grundbetrag von 750K an! Den Loskäufern kanns wurscht sein, weil die bezahlen "ja eh nur" 99,- €"
So denken Manche, aber das läuft natürlich auf eine Abzocke der Teilnehmer hinaus - weil es zwar stimmt, dass da jeder "nur" € 99,- (oder was auch immer) bezahlt - aber mit jedem Hunderter der zuviel angestrebt wird verschlechtern sich seine Gewinnchancen in gleicher Höhe!

Also:
JA! Eine Hausverlosung (Schiff, Auto, Betrieb, was auch immer..) ist eine gute Sache um einen akzeptablen Erlös aus einem Objekt zu erzielen.
Was an Spesen bis dorthin anfällt darf man sich am Ende (am Ende!) wieder zurück holen aber man wird vor allem eines mitbringen müssen: Zeit & Geduld!

Vielleicht wird sich das in den nächsten Jahren ändern, wenn immer mehr Menschen die Hausverlosung als das entdecken was sie ist: Eine geniale Alternative zum Lottozocken!
Dort: Gewinnchancen in der Gegen von Null
Hier: Gewinnchancen im ĂĽberschaubaren Rahmen die auch real sind!

Bis dahin werden wir unverhältnismäßig viel Arbeit in einen unverhältnismässig geringen Profit investieren müssen - aber das hat schließlich auch sein Gutes: Wenigstens wollen die Monoplisten unser "Busines" gar nicht haben :-)

_________________
Und wenn ich übers Wasser laufen könnte, würde es welche geben die sagen:
"Seht her! Nicht einmal schwimmen kann er!"

Anfang 2010 habe ich wegen massiver gesundheitlicher Probleme die Leitung von QUAEVS an meine Frau plus Assistenten/Geschäftsführer übergeben.
Man kann zu Recht sehr viel Böses über Lucie sagen, - das Scheitern dieses Projektes ist aber NICHT ihre Schuld.


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 Betreff des Beitrags: Re: Soll ich mein Haus verlosen?
BeitragVerfasst: Sa Mär 20, 2010 7:23 pm 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Derzeit häufen sich bei uns wieder die Anfragen nach Hausverlosungen, (Winterschlaf vorüber?) .... und dank der "Arbeit" zweier Plattformen die mir bekanntermassen ob des Schadens den sie in jeder Hinsicht anrichten ein Dorn im Auge sind, gibt es auch wieder Einige die "nur nach einer Webseite" anfragen und im Grunde die Verlosung ihres Objektes selber betreiben möchten.

Daher denke ich, dass es Zeit fĂĽr einen Update fĂĽr diesen Artikel ist:

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich kein niedergelassener Anwalt bin und es mir ziemlich auf die Socken geht Mails zu rechtlichen Fragen zu bekommen - von Leuten die sich schon mal das Honorar für eine anwaltliche Beratung sparen möchten.
Natürlich habe ich ein sehr umfassendes Wissen zu rechtlichen Themen rund um die Hausverlosung, aber ich kann nur meine persönlichen Schlussfolgerungen ziehen weil das Meiste davon dank geschickter Taktik einiger EU-Mitgliedstaaten noch nicht restlos ausjudiziert ist.
Wer eine gute und mit vernĂĽnftigen Preisen agierende Anwalts-Empfehlung braucht, dem kann ich gerne eine solche geben - ich werde aber auch weiterhin keine "RechtsauskĂĽnfte" geben.

Dann - und eigentlich viel wesentlicher hier:
Ich sage es einmal eher "grob": Wer seine Immobilie in Eigenregie verlosen möchte braucht dazu:
1: Ein umfassendes eigenes Wissen wie das Internet funktioniert.
2: Mindestens 8 Stunden pro Tag / 7 Tage die Woche Zeit um sich seiner Verlosung zu widmen
3: Einen soliden Kapitalpolster um die Werbung bezahlen zu können.
4: Zwischen 6 und 12 Monaten Zeit (je nachdem was die Immobilie wert ist.)

.....Teile des Obigen lassen sich auch durch massiven Kapital-Einsatz egalisieren. Man kann fĂĽr jeden Bereich auch Spezialisten anheuern die einem die Arbeit abnehmen - nur ist ja klar, dass Spezialisten in jedem Fachgebiet teuer sind - also muss man entsprechendes Geld mitbringen!!!

Wer denkt, dass er mit einer Hausverlosung (zumindest in absehbarer Zeit) Erfolg haben wird, wenn er (a) eigentlich jetzt schon am Rande seiner persönlichen Belastbarkeit lebt, (b) keine Ahnung von den Mechanismen des Internet hat, (c) nicht ein intensives Beratungsgespräch mit zumindest 2 einschlägig spezialisierten (!!) Anwälten bezahlen will/kann (d) glaubt dass eine Webseite die "der Sohn von der Nichte vom Onkel der Grosstante" zwischen seinen Hausaufgaben schnitzt für irgend etwas taugt ausser, dass der Unwissende (vielleicht) im ersten Augenblick "oh" & "ah" sagt - der sollte WIRKLICH(!) die Finger davon lassen eine Hausverlosung zu starten!

Denn: So jemand wird scheitern, unweigerlich, mit 100% Sicherheit - und damit nicht nur weiteren Schaden fĂĽr die "Hausverloserszene" anrichten, sondern vor allem seinen Teilnehmern und letztlich sich selber enormen Schaden zufĂĽgen.
Bitte, LASSEN SIE (in so einem Fall) DIE FINGER! davon!

Und: Bitte lassen Sie sich auch von Plattformen die schliesslich davon leben, dass ahnungslose Privatverloser bei ihnen inserieren, nichts anderes einreden! Ein Thomas Riemer, ein Walter Schneidhofer verkaufen Ihnen gerne Webseiten und Werbung und andere Dienstleistungen -aber dabei profitieren die nur selbst! Und wenn morgen die Hausverloserei durch diese Umtriebe kaputt gemacht wurde, dann zucken die mit den Schultern und suchen sich eine neue Mine die sie ausbeuten können - das ist eben dieser "Typus Mensch".

Wenn Sie mir nicht glauben: Auf der www.hausverlosungen.ag finden Sie ALLE derzeit noch aktiven Hausverlosungen, schreiben Sie die Betreiber an und fragen Sie die mal, ob sie heute nochmal alleine an eine Hausverlosung herangehen wĂĽrden.
Ich denke nicht mal der Wolfman würde da noch "ja" d'rauf sagen, und da ist mit höchster Professionalität und viel Kapitaleinsatz an das Projekt herangegangen worden. ... PLUS einem enormen persönlichen Einsatz!

Wenn Sie Ihre Immobilie unbedingt am Verlosungsweg veräußern möchten, dann reden Sie mit einem Profi. Langsam gibt es zu uns auch ernst zu nehmenden Mitbewerb: Der Betreiber der "My Way" Motoryacht-Verlosung scheint sich auf diesen Weg zu begeben, das WCM-TEAM das ebenfalls hier vertreten ist scheint diesen Weg zu gehen .... reden Sie mit denen, wenn Sie schon uns nicht den Auftrag geben möchten. Kein Problem!

Leicht, schnell, billig und risikolos wird eine Hausverlosung fĂĽr Sie so oder so nicht sein - aber mit einem Profi an der Seite oder in ihren Diensten haben Sie wenigstens eine Chance. (Und jene die gerne "Profi spielen" es aber nicht sind, habe ich hier bewusst nicht aufgelistet!) :roll:

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