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 Betreff des Beitrags: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Do Aug 06, 2009 12:54 am 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Habe ich mich schon mit dem Posting zu/über die notarielle Überwachung auf dünnes Eis begeben, setze ich hier noch gerne einen drauf: Trauhandschaften.

Vorausgeschickt:
Es ist schon klar (hoffentlich) dass jedem Verloser bewusst ist, dass das Geld der Teilnehmer bis zur Ziehung nicht "seines" ist!

Solange ein Teilnehmer nicht das bekommt wofür er/sie einbezahlt hat, kann dieses Geld nur treuhändisch zusammengesammelt und verwaltet werden.

Diese Gelder sind von jedweden sonstigen Geldern getrennt zu verwahren und dürfen auch nicht mal kurz "leihweise" angegriffen werden.

Diese "Verwahrung" ist als "Treuhandschaft" bekannt und wird eigentlich auch von allen Verlosern in der einen oder anderen Form zugesichert.

So weit, so gut.
Gut?

Natürlich macht sich "notarielle Treuhandschaft" oder auch nur "anwaltliche Treuhandschaft" ausnehmend gut in den Teilnahmebedingungen und klingt ausgesprochen seriös.

Der Teufel steckt - wie üblich - im Detail.
Ganz abgesehen von einer bestimmten Treuhänderin die mit einer dubiosen Verlosungs-Veranstaltungsfirma eng zusammenarbeitet und die gemeinsam den derzeit wohl traurigsten Rekord in Sachen "abgebrochene Verlosungen" inne haben, behaupte ich jetzt einmal ganz dreist in die Landschaft, dass diese Treuhandversprechen wertlos sind!

Zumindest solange nicht auch der dieser zugrunde liegenden Treuhandaufträge auch veröffentlich werden!
Denn:
Treuhandschaft ist nicht gleich Treuhandschaft!
Anders als z.B. in den USA, wo der s.g. "Escrow Agent" ein strikt überwachter und mit ebenso klaren wie strengen Auflagen belegter Beruf ist - gibt es in Europa dafür keine uniformen Regeln die einen gewissen Standard definieren würden auf welche sich die Teilnehmer verlassen könnten.

Treuhandschaften werden durch Treuhandaufträge begründet.
In diesem Treuhandauftrag, welchen der z.B. Verloser einem z.B. Anwalt erteilt wird festgelegt was der Treuhänder, wann & wie zu tun hat.

Es kann also (KANN! Also ich sage hier nicht "muss" und ich sage nicht dass es irgendwo so geregelt IST!) durchaus auch in einem Treuhandauftrag stehen:
"Der Treuhänder, Anwalt XY, verpflichtet sich über erste Aufforderung des Treugebers (Verlosers) die treuhändisch gehaltenen Beträge auszufolgen."

In flapsigem "Nicht-Juristen-Deutsch" würde diese Formulierung bedeuten, dass der Verloser zu jeder Zeit zum Treuhänder sagen könnte: "Rücken sie mal mit der Kohle raus!" auch ohne deswegen schon die Ziehung machen zu müssen!
Der Treuhänder könnte dann - siehe "Formulierung des Treuhandauftrages" - ohne seine Pflichten zu verletzen das Geld an den Verloser übergeben.
Ist das Geld dann weg kann man in der Kanzlei des Treuhänders rumtoben wie man will, der (die) kann seine (ihre) Hände in Unschuld waschen und wird nicht zur Verantwortung gezogen werden können!

Ich denke es könnten sich viele Hausverloser die (empfindlichen!) Kosten für einen notariellen oder anwaltlichen Treuhänder ersparen, (und damit die benötigte Losanzahl verringern! = die Chancen für die Teilnehmer erhöhen!) wenn sie sogar selbst den Treuhänder machen!
Ich würde es jedenfalls deutlich "seriöser" empfinden wenn ein Verloser sagt: "Ich bin hier mein eigener Treuhänder" und die Bedingungen unter welche diese Treuhandschaft gestellt wird auch auf seiner Webseite veröffentlicht.

Gibt es dann nämlich Verfehlungen oder "Selbstbedienung", dann helfen keine zivilrechtlichen juristischen Spitzfindigkeiten, sondern dann ist das Betrug/Unterschlagung/Veruntreuung.
Somit also ein klares strafrechtliches Delikt.
Ein mit Haftstrafe bedrohtes Delikt.

Mit einem fremden Treuhänder kann man zivilrechtlich tricksen.
Übernimmt man selbst die Haftung dafür, veröffentlicht die Bedingungen, dann riskiert man deutlich mehr als allenfalls einen zivilrechtlichen "Klaps auf die Hand".
Dann riskiert man Knast!

Irgendwie finde ich, dass zumindest mein persönliches Vertrauen gegenüber einem Treuhänder der das persönliche Risiko einer Freiheitsstrafe eingeht größer wäre als für alle sonstigen & derzeit üblichen juristischen Konstruktionen.

Q

_________________
Und wenn ich übers Wasser laufen könnte, würde es welche geben die sagen:
"Seht her! Nicht einmal schwimmen kann er!"

Anfang 2010 habe ich wegen massiver gesundheitlicher Probleme die Leitung von QUAEVS an meine Frau plus Assistenten/Geschäftsführer übergeben.
Man kann zu Recht sehr viel Böses über Lucie sagen, - das Scheitern dieses Projektes ist aber NICHT ihre Schuld.


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Do Aug 06, 2009 12:55 am 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Ron.H.C. hat geschrieben:
Hallo Herr Q,

Ihre Aussage ist tatsaechlich ein, wie Sie schreiben, "heikles" Thema.

Als Angehoeriger einer solchen Treuhaenderberufsgruppe, kann ich Ihre Aussagen
vollumfaenglich bestaetigen.

Ehrlich gesagt, wurmt mich dies gleichermassen schon seit einiger Zeit. Ich fand nur noch nicht den passenden Moment, hierueber ein paar Worte zu verlieren.

Wenn ich so bei sehr vielen HV Angeboten den lapidaren Hinweis:
"Ziehung notariell ueberwacht" oder andere nichtssagende Formulierungen lese,kommt mir das Grauen.

Voellig richtig geben Sie an, dass dieser Hinweis irrefuehrend und rein zur Beruhigung angefuehrt ist, "Ross und Reiter" werden aber nur selten angegeben. :cry:

Sehr viele bedienen sich derzeit sogar der Praxis, dass man erst nach der Zahlung erfaehrt, wo, bzw. auf welchem Konto der Lospreis ueberhaupt einbezahlt wurde.

Die Spitze war hier der dubiose Verloser aus Deutschland, der mal kurz das Geld auf sein Privatkonto einverleibt hatte und hinterher behauptete, dies waere ein 'Versehen" gewesen.

Andere Beispiele erspare ich mir.

Der langen Rede kurzer Sinn,
ich finde es waere ein sehr wichtiges Thema, diesen Sachverhalt auf der BIZ Hauptseite als Thema offen anzusprechen, denn ich sehe das fuer einen Loskaufinteressenten als einen ganz wichtigen Hinweis.

Beim Durchleuchten der einzelnen Angebote, gezielt nach diesem Punkt, wird nahezu jedes "WINDEI" relativ kurzfristig enttarnt.

Wie gesagt ich wiederhole mich, das Thema ist zu wichtig, um es nur hier im Forum zu besprechen und darauf zu hoffen, dass sich der ein oder andere dann irgendwann beim durchkaempfen aller Foren und Plattformen zufaellig hier im Forum findet.

Ich habe die BIZ immer so verstanden, dass sie als federfuehrende Informationsplattform
fuer Loskaufinteressenten dienen soll, um einem NEUEN Interessenten schnell aufzuzeigen, welches Angebot serioes ist und welches ein Windei ist.

Gleichermassen sollen die Aussagen natuerlich auch untermauert werden, was ja anhand dieses Beitrages recht ausfuehrlich erfolgt ist.

Ansonsten viele Gruesse an Alle
aus dem herrlichen Florida
Ron.H.C.

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 Betreff des Beitrags: Treuhänder? Welchen Wert haben die?
BeitragVerfasst: Fr Feb 19, 2010 6:36 pm 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Entweder lesen nicht genug Leute in diesem Forum, oder das Thema ist in Vergessenheit geraten (nun, war ja such schon voriges Jahr im August, dass ich dazu gepostet habe).

Jedenfalls schlagen die Wogen dieses Thema betreffend gerade wieder mal hoch und sorgen für hitzige Diskussionen (samt den üblichen Unterstellungen, *gähn*).

Daher vielleicht noch einmal als "Auffrischer":

[align=center]Die Angabe eines Treuhänders allein ist WERTLOS![/align]

Provokante Aussage?

Nein, ich werde das gleich erklären:

Solange nicht der Treuhandvertrag(!) zwischen dem Verloser und dem Treuhänder gleich mit veröffentlicht wird, (und das zu tun wäre aus anderen Gründen fast schon meschugge) sagt die "Treuhandschaft" alleine noch nicht viel aus.

Man vergleiche einfach folgende beiden Sätze die durchaus BEIDE in einem Treuhandauftrag stehen könnten:
variante_1 hat geschrieben:
Der Treuhänder ist beauftragt die Zahlungen der Teilnehmer anzunehmen und treuhändisch bis an den vorgesehenen Tag der Ziehung zu verwalten. An diesem Tag verständigt der Treuhänder - bei erreichen der erforderlichen Mindesteinnahmen - direkt den Notar welcher zur Abwicklung des Grundbuch-Geschäftes vorgesehen ist. Zahlungen des Treuhänders haben ausschliesslich an diesen Notar mit einer ausdrücklichen Zweckbindung (lastenfreistellung des Objektes und Übertragung desselben an den Gewinner) zu erfolgen.....

oder
variante_2 hat geschrieben:
Der Treuhänder ist beauftragt die Zahlungen der Teilnehmer anzunehmen und zu verwalten. Die vereinnahmten Gelder sind dem Auftraggeber (Hausverloser/Immobilieneigentümer) über erste Aufforderung auszufolgen. Eine weitere Zweckbindung oder Verantwortlichkeit aus der Treuhandschaft entsteht ausdrücklich nicht.....


Alles klar?

Ansonsten, siehe mein Posting vom August vorigen Jahres. Ist zwar länger als dieses hier, dafür steht auch da schon alles haarklein drinnen! 8-)

P.S.: Damit sage ich ausdrücklich NICHT dass ein involvierter Treuhänder ein "Schmarren" ist, aber ich sage auch ganz klar, dass die Frage ob ein Treuhänder nun involviert ist oder nicht, ob er nun namentlich genannt ist oder nicht - sagt NICHTS darüber aus ob einer finstere Absichten hat oder nicht. Denn das geht mit oder ohne Treuhänder gleichermassen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Mo Feb 22, 2010 7:16 pm 

Registriert: Mo Jan 18, 2010 7:44 pm
Beiträge: 3
Völlig richtig. Ein Treuhänder kann alles mögliche seinund für alles mögliche Vertraglich verpflichtet sein. Was er genau zu machen hat, geht nur aus dem eigentlichen Treuhandvertrag hervor der zwischen dem Treuhänder auf der einen Seite und dem Verloser auf der anderen Seite gschlossen worden ist. Und einen solcher Vertrag kann einfach nicht in das Internet gestellt werden. Außerdem kann dieser Vertrag wenn sich beide Vertragspartner einig sind jederzeit geändert werden. Was heute also ist kann morgen schon der Vergangenheit angehören. :ugeek:


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Mi Mär 10, 2010 9:03 am 
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Registriert: Sa Mär 06, 2010 8:54 am
Beiträge: 48
Wohnort: Linz
Interessanter Artikel! Das wusste ich nicht.
Ich dachte bisher: "Treuhänder? Eh klar! Dann ist alles gut."
Das erklärt zumindest warum es bei so Manchen abgebrochenen Hausverlosungen Probleme hinterher gab obwohl ein Treuhänder dabei war. So ist das gut erklärt und macht Sinn.

Ein Danke an dieses Forum für die gute Informations- und Aufklärungsarbeit!
Nur: Woran soll man sich dann halten ob man jetzt wo mitspielt oder nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Mi Mär 10, 2010 7:13 pm 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
300 hat geschrieben:
Nur: Woran soll man sich dann halten ob man jetzt wo mitspielt oder nicht?


Nun, ich würde sagen, dass ist ein wenig eine "Glücksfrage" was natürlich der Begrifflichkeit vom "Glückspiel" interessante neue Aspekte geben würde!

Tscha, - jetzt aber im Ernst:
Ich denke, dass es noch eine Weile dauern wird, bis sich diese Frage gar nicht mehr stellt, weil die "überlebenden Hausverlosungen" allesamt einen integeren und sauberen Ruf haben werden. Insoferne hat der Staat ja im Grunde gar nicht unrecht wenn er sagt: "Wir wollen dieses private herumgewurschtle nicht, wir wollen bei einem so heiklen Thema Profis am Ruder wissen."

Auf einer anderen Plattform wird (nicht ganz ohne Selbstzweck) die Zukunft der privaten Hausverlosung wie eine Mantra vor sich hingemurmelt - wir (auch nicht ganz ohne "Selbstzweck") sehen die Zukunft eher in einer professionellen Veranstaltung von Hausverlosungen.
Meiner Ansicht nach liegen auch die Argumente für unsere Sichtweise auf der Hand.

Bloss im Augenblick nutzt das wenig - denn:

1.) Gibt es auch derzeit durchaus - wenn auch wenige - Privatverloser die ihre Sache sehr gut machen. Der hier vertretene Wolfman ist da ein gutes Beispiel, der - ebenfalls auch hier vertretene - Verloser der http://www.berlin-hausgewinn.at ist auch so ein Beispiel. ...und wenn sich wer der Schwierigkeiten und Belastungen bewusst ist die mit einer Hausverlosung auf ihn zukommen, dann gibts auch in Zukunft keinen Grund warum wir nicht die eine oder andere anständige ->PRIVATE<- Hausverlosung sehen sollten.

2.) Auch die Listung auf der hausverlosungen.ag oder selbst das Gütesiegel der Lottozentrale ist kein Garant dafür, dass es so bleibt wie es ist. Viele private Hausverloser haben mit viel Enthusiasmus und großem Fanfaren-Gedonnere ihre Projekte begonnen, haben sich wochen- oft sogar monatelang kräftig ins Zeug gelegt (soweit das eben für eine Person, als "Nebenjob" möglich ist) nur um dann eher kleinlaut und leise die Segel zu streichen. Und die hausverlosungen.ag genauso wie die Lottozentrale.com können immer nur irgendwie ein Snapshot der momentanen Situation sein.

Ein "Allheilmittel" gibt es nicht - aber ich denke man kann trotzdem einen Tip abgeben:

Der "Schlüssel" für die Entscheidung ob ich bei einer Hausverlosung mitmachen würde (aka: Lose kaufen würde) liegt meiner Meinung nach im "Beobachten". Dieser Rat schmerzt natürlich uns Hausverloser, weil wir ja nicht wollen dass unsere Interessenten abwarten, taktieren, überlegen, zögern - sondern dass sie mit Freude und Spass mitmachen und es auch weiter empfehlen.
Aber damit DAS passiert müssen wir (also wir Hausverloser) erst einmal den Boden aufbereiten- raunzen hilft nichts, es liegt an uns! (Und ich kann versichern, dass die Mehrheit von uns sich dieser Situation bewusst ist!)

Also: Abwarten, beobachten, Informationen aus möglichst vielen Quellen einholen - auch wenn es schon stimmt, dass es da nicht wirklich viel an Brauchbarem gibt.... und schauen wie aktiv ein Verloser ist.
Für mich ein Paradebeispiel ist sicher der Wolfman mit seiner Es Turo Fincaverlosung. Es gibt einfach keine Möglichkeit die zu übersehen - und das würde ich schon mal als gutes Zeichen für einen SEHR aktiven & engagierten Verloser sehen!

Beharrlichkeit, Kontinuität, Konsequenz, Innovation, professionelles Auftreten und Handeln .... das sind gute Indikatoren für die Frage nach dem "Yeah!" oder "Nahh".

Begegnet man einer derartig operierenden Hausverlosung stehen die Chancen gut, dass man dort gut aufgehoben ist - aber dann geht's natürlich auch ein wenig los mit der "moralischen Verpflichtung" die man dann auch als Loskäufer irgendwie hat, mitzuhelfen dass diese Hausverlosung ein Erfolg wird und die dazu passende Botschaft im Freundes- & Bekanntenkreis pushen, pushen, pushen!

Hand aufs Herz! Wir können noch so selbstsicher und aktiv und innovativ daher kommen, OHNE der Hilfe durch unsere Teilnehmer könnten wir es wohl auch kaum schaffen. Ich denke aber dass die "Idee der Hausverlosung" es wert ist erhalten zu bleiben, denn - und daran führt am Ende des Tages einfach kein Weg vorbei: Nirgendwo sonst sind die Gewinnchancen so ausgezeichnet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Do Mär 11, 2010 4:16 pm 

Registriert: Do Mär 04, 2010 8:04 pm
Beiträge: 35
wie wahr... Q... danke für diese klaren Worte.. wir ahtten auch schon Verlsoungen gefunden, in welchen als Treuhänder ein Kreditkartenakzeptanzunternehmen aufegführt war.. klar ist, solche Unternehmen verwalten lediglich die Zahlung mit Kreditkarte und leiten das Geld nach Anweisung weiter - es gibt keine solchen "Treuhänder", bedenke man allein den Arbeitsaufwand den ein Treuhänder hätte, denn er müßte alle Zahlungen verwalten, buchführen etc... ich möchte nicht wissen was das kostet... leider viel zu oft Augenwischerei, aber leider ist egrade das Wort "Treuhänder" oft in aller Munde...
Schönen Tag wünsche ich
JJ vom WCM TEAM

_________________
www.winningclubmallorca.com


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Fr Mär 12, 2010 8:42 am 
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Registriert: Sa Mär 06, 2010 8:54 am
Beiträge: 48
Wohnort: Linz
.Q. hat geschrieben:
Beharrlichkeit, Kontinuität, Konsequenz, Innovation, professionelles Auftreten und Handeln .... das sind gute Indikatoren für die Frage nach dem "Yeah!" oder "Nahh".

Das sind dann aber nicht mehr arg viele, oder?


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Fr Mär 12, 2010 9:02 am 

Registriert: Mi Mär 03, 2010 4:52 pm
Beiträge: 1
Gute Verlosungen sind gefragt. Dies muss nicht unbedingt heissen, dass es viele geben muss. Und die guten Verlosungen bzw. Verloser müssen ganz einfach aktiv und vielleicht auch manchmal aggressive Werbung machen.
Gutes Beispiel dafür ist die frühere Benetton Werbung. Diese Werbung ist aufgefallen, ob dies manchen Leuten gefallen hat oder nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Noch ein "heikles Thema": Treuhänder
BeitragVerfasst: Sa Mär 13, 2010 11:01 am 

Registriert: Do Aug 06, 2009 12:17 am
Beiträge: 531
Ja, die Benetton Werbung ist wirklich ein gutes Beispiel für ausgezeichnete Werbung.

Gute Werbung muss polarisieren und vor allem die Menschen aus ihrer Lethargie schrecken die durch das Dauerbombardement an medialen Reizen entstanden ist.

Im Grunde verfolgt ja auch ein Heiner "Enrique" Fabry diese Taktik, bloss mit dem Unterschied, dass Benetton niemals jemandem wirklich geschadet hat.

Die Frage lautet für mich also immer: Wo ist die Grenze an welcher man die Prinzipien der Ethik zu verraten beginnt - und Effekt hin, Effekt her: Diese Grenze darf man einfach nicht überschreiten.

Natürlich ist es schade, dass bei uns "vergleichende Werbung" verboten ist. Ich habe das immer recht witzig gefunden, wenn in den USA ein Mercedes-Autohaus die eingetauschten BMW in erster Linie ausstellt und darüber schreibt:
"Die Vorbesitzer dieser Autos sind schon zur Einsicht gekommen!"
LOL!

In meinen Augen ein kleines Marketing-Genie ist Wolfman: Er überlässt Anderen das Polarisieren und setzt mit feiner und rascher Klinge nur jeweils die Kontrapunkte: Etwa mit dem genialen Spruch: "....simply the best"
Was soll man dem schon entgegen setzen?
"Ich bin der Bestere als der Beste!" ? *lach*

Ich selber habe (leider!) eine sehr hohe "Beiss-Schwelle" und glaube viel zu verbohrt an ethische Grundwerte um wirklich effizientes Marketing selber betreiben zu können. Also ersetzen wir das mit sturer Kontinuität und Konsequenz. Da freute es natürlich wenn man "Kreative" wie den Wolfman und Menschen mit wieder anderen Eigenschaften "im Boot" hat, weil so der eine von den Eigenschaften des anderen profitiert - ohne ihm dadurch etwas wegzunehmen.

Dadurch wird man zwar nie "schnell reich" - aber man kommt dafür auch immer ans Ziel.

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